Konvertieren Sie sofort zwischen 27 Geschwindigkeitseinheiten – metrisch, imperial, Knoten, Beaufort-Skala und Lauftempo. Echtzeit-Ergebnisse.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betreiben ICN-Neigezüge und ICE-Züge mit Höchstgeschwindigkeiten von 200–250 km/h (55,6–69,4 m/s). Der Gotthard-Basistunnel (57,09 km, der längste Eisenbahntunnel der Welt) durchquert die Alpen für Züge mit bis zu 250 km/h. Der Lauberhorn-Abfahrtslauf in Wengen (3,456 km, längste Weltcup-Abfahrt) bringt Skirennfahrer auf Spitzengeschwindigkeiten bis 158 km/h (43,9 m/s). Der Swiss-Sprint-Sprint über 100 m an der Universiade wurde zuletzt mit ~10 m/s (36 km/h) absolviert.
Dieser Umrechner verarbeitet 27 Einheiten in vier Gruppen: Metrisch, Imperial/USA, Andere (Knoten, Beaufort, Lichtgeschwindigkeit) und Lauftempo. Alle Umrechnungen verwenden Meter pro Sekunde als interne Basiseinheit. Die Beaufort-Skala verwendet eine nichtlineare Potenzformel; Lauftempo-Einheiten sind der Kehrwert der Geschwindigkeit.
Alle linearen Einheiten werden über einen konstanten Faktor f umgerechnet (wobei 1 Einheit = f m/s). Die allgemeine Formel lautet:
Lineare Einheiten (alle ausser Beaufort und Lauftempo):
Beaufort-Skala (nichtlineare Potenzformel):
Lauftempo-Einheiten (Kehrwert der Geschwindigkeit, wobei d die Distanz in Metern ist):
Dabei ist f_Quelle der m/s-Wert einer Einheit der Quelleinheit und f_Ziel derselbe Wert für die Zieleinheit. Der Umrechner konvertiert zunächst in m/s, dann in die Zieleinheit.
Der ICE der SBB sowie der Thalys und TGV Lyria legen die Strecke Zürich–Basel (85 km) in rund 53 Minuten mit Höchstgeschwindigkeiten bis 200 km/h (55,6 m/s = 124,3 mph = 108,0 Knoten) zurück. Der Gotthard-Basistunnel ermöglicht seit 2016 Züge mit maximal 250 km/h = 69,4 m/s zwischen Zürich und Lugano. Umrechnung: 200 km/h ÷ 3,6 = 55,6 m/s.
Der Lauberhorn-Abfahrtslauf in Wengen (Berner Oberland) ist mit 4,52 km (einschliesslich Streckenvarianten) die längste Abfahrt im Ski-Weltcup. Auf dem freien Fall 'Hundschopf'-Sprung erreichen die Fahrer bis zu 158 km/h (43,9 m/s = 98,1 mph = 85,3 Knoten). Beat Feuz (Berner!) gewann dieses Rennen viermal (2018–2022). Umrechnung: 158 km/h ÷ 3,6 = 43,9 m/s.
Der Föhn, ein warmer Fallwind über den Alpen, erreicht am Gotthardpass und in den Alpentälern regelmässig Beaufort 9 ('Sturm', 20,8–24,4 m/s = 74,9–87,8 km/h = 40,4–47,4 Knoten). Beaufort-Formel: v = 0,836 × 9^1,5 ≈ 22,6 m/s = 81,4 km/h. An der Messstation Gütsch ob Andermatt wurden in Föhn-Lagen bereits über 50 m/s gemessen.
Der Lausanne-Marathon (42,195 km) führt entlang des Genfersees durch die terrassenförmige Stadt. Streckenrekord (Männer): ~2:09 = 3:04 min/km (184 s/km) = 19,6 km/h (5,4 m/s). Ein Hobbyläufer mit Ziel 4 Stunden hält 5:41 min/km = 341 s/km = 10,5 km/h (2,9 m/s). Umrechnung: Geschwindigkeit 12 km/h → Tempo 60 ÷ 12 = 5:00 min/km.
Geben Sie einen Zahlenwert in das Eingabefeld ein. Positive Zahlen, Dezimalbrüche sowie sehr grosse oder kleine Werte werden unterstützt.
Wählen Sie die Quelleinheit aus dem Dropdown-Menü. Alle 27 Einheiten sind mit vollständigem Namen und Symbol aufgeführt.
Der Umrechner wandelt Ihren Wert über den Umrechnungsfaktor in m/s um — oder über Beaufort-Potenzformel bzw. Kehrwertformel für Lauftempo.
Die Ergebnisse werden in fünf Bereichen angezeigt: Haupteinheiten und ausklappbare Gruppen für Metrisch, Imperial, Andere und Lauftempo.
Alle Umrechnungen aktualisieren sich in Echtzeit beim Eingeben. Sehr grosse oder kleine Werte werden in wissenschaftlicher Notation dargestellt.
Schnelle km/h ↔ mph-Regel: km/h durch 1,609 für mph; mph mal 1,609 für km/h. Beispiel: 120 km/h ≈ 74,6 mph. In der Schweiz gilt generell 120 km/h auf Autobahnen.
Knoten in km/h: Knoten mal 1,852. Beaufort 8 = 17,2–20,7 m/s = 61,9–74,5 km/h = 33,4–40,2 Knoten.
Lauftempo: 60 durch km/h ergibt min/km. Bei 12 km/h: Tempo 5:00 min/km; bei 10 km/h: Tempo 6:00 min/km.
Die Beaufort-Skala ist deskriptiv und nichtlinear. Für technische Berechnungen immer m/s oder km/h verwenden.
Schallgeschwindigkeit bei 20 °C und 1013 hPa (Meereshöhe): ≈ 343 m/s = 1 235 km/h. Auf dem Jungfraujoch (3 454 m ü. M., −15 °C): ≈ 325 m/s = 1 170 km/h.
Die Geschwindigkeit als Betrag (Skalar) beschreibt nur, wie schnell sich ein Objekt bewegt, ohne die Richtung zu berücksichtigen. Der Geschwindigkeitsvektor umfasst Betrag und Richtung. Bei der Einheitenumrechnung ist nur der skalare Betrag relevant.
Das Lauftempo (min/km) ist der Kehrwert der Geschwindigkeit: Tempo = Zeit / Distanz. Je schneller man läuft, desto weniger Sekunden pro Kilometer — also kleinerer Tempowert. Tempo 4:00 min/km ist schneller als 5:00 min/km.
Ein Knoten entspricht einer Seemeile pro Stunde (1,852 km/h). Die Seemeile (1 852 m) entspricht einer Bogenminute des Meridians, was sie zur natürlichen Einheit für die Navigation mit Seekarten und GPS-Koordinaten macht.
Die Beaufort-Skala (0–12) basiert auf der empirischen Formel v = 0,836 × B^1,5 m/s. Beispiel: Beaufort 9 = 0,836 × 9^1,5 ≈ 22,6 m/s = 81,4 km/h. Sie wurde 1805 vom britisch-irischen Admiral Francis Beaufort entwickelt, um die Windstärke anhand sichtbarer Auswirkungen auf die Meeresoberfläche abzuschätzen.
Nein. Gemäss Einsteins spezieller Relativitätstheorie kann kein massebehaftetes Objekt die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (c ≈ 3 × 10⁸ m/s) erreichen oder überschreiten. Nur masselose Teilchen wie Photonen bewegen sich im Vakuum genau mit c.
Für Wissenschaft und Technik immer SI-Einheiten verwenden. Die Basiseinheit der Geschwindigkeit ist Meter pro Sekunde (m/s). Sie integriert sich nahtlos: Kinetische Energie in kg·m²/s², Kraft in N = kg·m/s², Leistung in W = kg·m²/s³.
Alle Umrechnungen verwenden exakte oder durch internationale Normen festgelegte Faktoren (z. B. 1 Zoll = genau 0,0254 m, 1 Seemeile = genau 1 852 m). Die Beaufort-Formel ist eine empirische Näherung. Lauftempo-Werte sind der mathematische Kehrwert der Geschwindigkeit und setzen gleichförmige geradlinige Bewegung voraus.